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Samstag, 27. Oktober 2012

Erst mal die drei Kameras aus dem Karton pellen und fertig machen. Dreimal Akku einsetzen, dreimal Speicherkarte einsetzen und einschalten. Der Bildschirm der Samsung bleibt erst mal dunkel – kein Wunder, denn er ist eingeklappt. Nur sie hat einen klapp- und drehbaren Monitor. Ich persönlich finde die Dinger ja klasse. Warum? Weil ich einen Hund – Olsen – habe und der ist nicht allzu groß. Die besten Aufnahmen mache ich von dem kleinen Racker, wenn ich die Kamera in Bodennähe halte. Mich aber jedes mal hinzulegen, dazu habe ich keine Lust. Mit einem drehbaren Monitor brauch ich das auch gar nicht: ausklappen, drehen und schon kann ich Olsen Auge in Auge fotografieren. Natürlich braucht man keinen Hund, um die Vorzüge eines solchen Bildschirms zu nutzen. Für Makroaufnahmen von Pflanzen, die am Boden wachsen oder Selbstportraits eignet sich der Klappmonitor auch prima. Und noch ein Vorteil hat die Mini-Glotze von Samsung: Sie ist in OLED-Technik gebaut – sprich: Das Bild sieht sensationell scharf und brillant aus. Groß ist der Unterschied zu den beiden anderen Kameras nicht, aber durchaus sichtbar.

Nach dem Einschalten heißt es erstmal Uhrzeit und Datum einzustellen. Auch hier macht die Samsung einen guten Eindruck. Sie brilliert mit einem schick aufgemachten Menü, das sich einem sofort erschließt. Datum und Uhrzeit einstellen wird da schon zum echten Vergnügen. Natürlich sehen die Menüs der beiden Kontrahenten auch nicht schlecht aus, aber das der Samsung wirkt einfach eleganter und aufgeräumter. Mehr zu den Menüs gibt's später noch, wenn's ans Eingemachte geht.

Stellt man die drei Edelknipsen nebeneinander – Objektiv nach vorne – so weiß man warum es Edelknipsen sind. Leica, Schneider–Kreuznach und Carl Zeiss prangt auf den Einfassungen der Linsen. Der Name allein reicht aber noch nicht, die Lichtstärke ist auch wichtig. Und da können alle drei Modelle mit klasse Werten aufwarten wie die Tabelle zeigt:

  Zoomfaktor Kürzeste Weitwinkel-brennweite Längste Tele-brennweite Ausgangsblende bei kürzester und längster Brennweite
Panasonic Lumix DMC-LX7 3,8fach 24 mm 90 mm f 1.4 - 2.3 (Leica)
Samsung EX2F 3,3fach 24 mm 80 mm f 1.4 - 2.7 (Schneider)
Sony Cybershot DSC-RX100 3,6fach 28 mm 100 mm f 1.8 - 4.9 (Carl Zeiss)

Bei dem Vergleich fällt mir allerdings auf, dass zwar alle Kameras eine gute Ausgangsblende in der kürzesten Brennweite haben, in der Teleeinstellung fällt die Sony allerdings aus dem Rahmen mit einer Blende von f 4.9. Und noch etwas anderes fällt bei der Sony auf: Die kürzeste Brennweite. Während die beiden anderen Kameras bei 24 Millimeter loslegen, startet die Sony erst bei 28 Millimetern. Wie sich das auswirkt, werde ich mir später noch anschauen.

Los geht's – die ersten Aufnahmen beim Sonnenuntergang

Eines der meist fotografierten Motive während eines Urlaubs dürfte der Sonnenuntergang sein. Was liegt also näher, mit den drei Kameras noch mal schnell loszuziehen und auf einen tollen Himmel zu hoffen. Der kleine Ausflug ist auch eine klasse Gelegenheit, um ein erstes Griffgefühl für die Knipsen zu bekommen. Also: los geht's.

Die Sony hat das kleinste Gehäuse und ist am edelsten verarbeitet und hat eine klasse Formgebung. Alle Knöpfe sind mit dem Gehäuse bündig, selbst das Objektiv steht kaum über. Auch das Gewicht der Kamera ist perfekt: Nicht zu schwer und nicht zu leicht – gerade richtig. Die samtig, metallische Oberfläche ist ein echter Genuss. Der wird allerdings durch die fehlende Griffigkeit ein wenig verhagelt. So richtig sicher halte ich die Sony nicht in meinen Händen – erst recht nicht bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Die Vorderseite ist glatt, ein Griffsteg fehlt und selbst die Daumenstütze auf der Rückseite der Kamera ist äußerst sparsam ausgefallen. An die Bedienung mit einer Hand ist nicht zu denken – zumindest nicht, wenn man nicht damit leben möchte, dass sich die Edelknipse der Schwerkraft folgend in Richtung Boden verabschiedet. Schade, hier hat Sony sich zugunsten des Designs gegen die Ergonomie entschieden. Sicher kann man mit einen aufgeklebtem Griffsteg dieses Manko beseitigen, aber mal ehrlich: Ist das Sinn der Sache?

Design, Gewicht und Größe der Panasonic und Samsung sind ähnlich. Beide haben einen gut ausgearbeiteten Griffsteg an der Vorderseite. Mit der Samsung kann ich mich dennoch etwas mehr anfreunden – vielleicht liegt's an meinen großen Händen. Und noch ein Plus für die Samsung: Die kann ich problemlos mit einer Hand bedienen. Nicht für jeden ist das wichtig, für mich schon, denn – ihr wißt schon – ich habe einen Hund: Leine in der linken Hand, Kamera in der rechten, da muss die Bedienung auch mal schnell mit einer Hand klappen. Mit der Panasonic geht das auch, aber eben nicht ganz so gut. 

So, jetzt aber flott. Kameras einschalten und los geht's. Schaut man auf die Monitore der Kameras, könnte man meinen, man würde drei verschiedene Sonnenuntergänge sehen. 

Besonders düster stellt die Sony (links) den Sonnenuntergang dar. Der Vordergrund ist kaum zu erkennen und sieht eher wie eine schwarze Fläche aus. Etwas heller, aber auch nicht viel besser, sieht das Bild auf der Samsung (mitte) aus. Zumindest mach aber der OLED-Monitor einen guten Eindruck und hebt sich in der Brillanz gegen die beiden anderen ab. Das eindeutig beste Bild auf dem Kontrollmonitor hat die Panasonic (rechts). Sonnenuntergang am Meer, das heißt, der Horizont sollte möglichst waagrecht aufs Bild, damit das Meer nicht auf einer Seite ausläuft. Sony und Panasonic machen es mir mit der eingebauten Wasserwaage besonders leicht. Wenn's grün leuchtet ist die Kamera waagrecht und ich kann den Auslöser drücken. Die Samsung hat keine Wasserwaage, sondern nur das allseits bekannte Gitter – immerhin besser als nichts.

Mit jeder Kamera mache ich drei Bilder: Eins in der Einstellung P, eins mit dem Motivprogramm Sonnenuntergang und eins mit der intelligenten Automatik. Bei Panasonic ist das die Einstellung iA auf dem Programmwahlrad, bei der Samsung SMART und bei der Sony die kleine grüne Kamera mit dem i davor. Alle drei Edelknipsen habe ich auf die jeweils niedrigste ISO-Empfindlichkeit eingestellt: ISO 80. Wobei die Kameras in der intelligenten Automatik die Empfindlichkeit je nach Anforderung selbst wählt. Sony und Panasonic haben sie minimal auf ISO 125 erhöht, die Samsung hat es bei ISO 80 belassen – die EXIF-Daten zeigen das. 

So, die Aufnahmen sind im Kasten, auf geht's nach Hause – die Ergebnisse gibt's dann hier .... 

Noch ein Tipp zur Sony RX100: Für die kannst du über den amerikanischen Amazon-Shop einen praktischen aufklebbaren Zusatzgriff bestellen:

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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