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Megapixel

Die Zahl der Megapixel gibt am, wieviel Bildpunkte sich auf dem Aufnahme-Sensor der Kamera befinden. Jeder einzelne Pixel nimmt dabei einen bestimmten Helligkeitswert auf. Die Anzahl der Megapixel lässt keinen direkten Aufschuss über die Qualität der Kamera und der Aufnahmen zu. Mehr Pixel bedeuten nicht unbedingt mehr Qualität, obwohl das vielfach behauptet wird.

Der Bildsensor der Kamera ist in winzige Elemente eingeteilt, die sogenannten Pixel. Jeder dieser winzigen Pixel ist lichtempfindlich. Das während der Aufnahme darauf fallende Licht wird in Elektrizität umgewandelt. Jeder dieser winzigen elektrischen Impulse wird von der Kameraelektronik ausgewertet und zu einem Digitalfoto zusammengestzt. Da nun die einzelnen Pixel keine Farben erkennen können, sondern nur Helligkeitsunterschiede, werden die Pixel nach einem beschimmten System mit winzigen Farbfiltern versehen. So erkennt der eine Pixel die Farbe grün, der nächste rot und der daneben blau. Die Farbfilter sind nach dem sogenannten Bayer-Patern auf dem Sensor angeordnet. Die wichtigste Herausforderung des Kameraelektronik: Aus diesen Werten ein Farbbild zusammensetzen. Und genau hier entscheidet sich, wie gut die Bildqualität ist. Da können noch so viele Megapixel auf dem Bildsensor sein, wenn die Elektronik daraus nur eine Farbsuppe produziert.