Das große Sansibar-Buch

Wer bei mir und meiner Foto-Bude schon etwas länger zu Gast ist, der weiß, dass ich neben der Fotografie noch ein paar andere Leidenschaften habe. Da wäre zum einen natürlich mein Freundin, Tussi und Technik-Perle Ira, mein Hund Olsen, die Insel Sylt und Essen. Vieles von dem lässt sich prima mit dem Thema Fotografie verbinden und alles hat irgendwie mit Leidenschaft zu tun. In meinem ersten Fotobuch zur Fujifilm X20 sind deswegen auch viele Bilder, die mit den Themen zu tun haben. Während unserer Aufenthalte aus Sylt – meist sind es ja leider keine reinen Urlaube – sind wir oft in der Sansibar. Zum einen ist sie gleich um die Ecke von Hörnum, wo wir unser Quartier haben, und zum anderen mögen wir die entspannte und lässige Atmosphäre des Strandrestaurants. Ach ja: Das Essen ist natürlich auch ganz wichtig und hervorragend.

Nun gibt es aber Zeiten, in denen wir die Insel meiden. Das ist vor allem der Sommer. Da sind alle "Wichtigen" auf der Insel mit ihren Goldkettchen, Champagner, Sportflitzern und diamantbesetzten Geldschein-Clips. Ihr wißt schon: Die Dinger, die man demonstrativ rausholt, gefüllt mit dicken Scheinen oder wahlweise zusätzlich der schwarzen Kreditkarte. Erst wenn die Möchtegern-Sylter wieder runter sind, geht's für uns rüber. Bis dahin ist die Sehnsucht oft groß und irgendwie müssen wir uns die Zeit bis dahin ja vertreiben. Gut, dass uns vor kurzen "Das große Sansibar-Buch" über den Weg gelaufen ist. Ein wirklich tolles Buch.

Ein bisschen Geschichte zur Sansibar hier, ein paar schöne Bilder und das Wichtigste: Viele klasse Rezepte. Darunter natürlich die Sansibar-Klassiker, die jeder kennt, der schon mal da war. Das Buch ist toll gestaltet, nicht zu voll gestopft, zurückhaltend fotografiert einfach ästhetisch. Das Buch lädt nicht nur zum Kochen ein, sondern auch einfach mal nur zum Schmökern und blättern. Klasse Fotos von der Insel, teilweise witzig umgesetzt lässt uns in Erinnerungen schwelgen. Ach ja, und wenn's mal kein ganzes Gericht sein soll, dann geht auch einfach die Original-Sansibar-Erdbeerbowle – ein echter Klassiker, den Ira ganz besonders gerne mag.

 

 

Aber am schönsten ist es natürlich immer mal wieder eines der genialen Rezepte nachzukochen. Die, die wir bisher gemacht haben ließen sich alle problemlos zubereiten. Klar gibt es da mal eine Zutat, die man nicht so leicht bekommt, aber wer kreativ ist, kann die ersetzen. Die Zubereitung ist gut beschrieben und lässt sich prima nachvollziehen. Und wenn uns ein Gericht besonders gut gelungen ist und wir dann auch noch Spaß am Dekorieren haben, findet vielleicht das ein oder andere Rezept auch Einzug ins nächste Buch.

 

 

Für Sylt-Liebhaber und Genießer – nicht nur der Sansibar – ist das Buch eine Fernweh-Ersatzbuch. Die Geschichten, die Rezepte und die Aufmachung stimmen und machen richtig viel Spaß. Meine Leidenschaften Fotografie, Sylt und Kochen finden sich perfekt wieder. 

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